Das Düs­sel­dor­fer Insti­tut für Wett­be­werbs­for­schung hat in einer neu­en Ver­öf­fent­li­chung unter­sucht, wie vie­le Arbeits­plät­ze durch den Ein­satz von Robo­tern gestri­chen wur­den. Das Ergeb­nis ist über­ra­schend: In Deutsch­land sind seit den 90er Jah­ren kei­ne Stel­len durch Robo­ter­ein­satz weg­ge­fal­len. Zwar ersetz­te ein Robo­ter zwei Arbeits­plät­ze, so sind im Dienst­leis­tungs­sek­tor jedoch neue Jobs hin­zu­ge­kom­men, äußert sich Jens Süde­kum (Pro­fes­sor am Insti­tut). Ein ande­res Bild zeigt sich in den USA: Pro Robo­ter sei­en laut Stu­die dort drei bis sechs Arbeits­plät­ze sub­sti­tu­iert wor­den.

Süde­kurm zur zukünf­ti­gen Ent­wick­lung in Deutsch­land: “Wir kön­nen zei­gen, dass die Men­schen nicht raus­ge­wor­fen wer­den. Teil­wei­se fin­den sie in ihren Fir­men ande­re Auf­ga­ben. Wir sehen aber, dass über die Jah­re weni­ger jun­ge Leu­te in der Indus­trie ein­ge­stellt wur­den.” Zum Inter­view

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